Der NABU Obereichsfeld gründete sich mit etwa 25 Mitglieder am 20. März 1992 in Leinefelde. Eine der Hauptaufgaben des NABU ist es sich als "Träger öffentlicher Belange" an öffentlichen Bauprojekten zu beteiligen und Projekte, welche die Natur zerstören, zu verhindern und gegen diese ggf. zu klagen. Im Amphibienschutz betreut der NABU jährlich etwa sieben bis zehn Krötenzäune. Zudem führt der NABU regelmäßig Fachvorträge und Exkursionen zu Natur- und Naturschutzthemen durch und ist regelmäßig mit Infoständen auf diversen Märkten präsent. Zudem gibt es gemeinsame Projekte mit der Eichsfelder Fachgruppe Ornithologie, beispielsweise wie gemeinsame Vorträge und Exkursionen, der Bau von Schleiereulenkästen und das - durch den NABU Bundesverband ausgezeichnete - Projekt "Eisvogelwand" am Birkunger Stausee. Seit 2002 unterhält der NABU ein Naturschutzzentrum. Dieses befand sich zunächst auf dem Gut Beinrode und wurde 2003 in Reifenstein neu eröffnet. Auch im Fledermausschutz ist der NABU durch Nistkästenbau, Infoveranstaltungen und dem Projekt "Lebensraum Kirchturm" sehr aktiv. 2010 wurde in der Lorenz-Kellner-Schule in Heiligenstadt eine Kamera installiert, um die dortige recht große Fledermauspopulation zu überwachen. Im Jahr 2011 startete das Eichsfelder Schwalbenprojekt.
1995 und 2006 wurden Mitgliederwerbeaktionen durchgeführt, welche dem NABU einen großen Mitgliederzuwachs bescherten. Leider konnten nicht alle Mitglieder gehalten werden. Nichtsdestotrotz ist der NABU Obereichsfeld mit über 400 Mitgliedern eine der größten NABU-Gruppen im Thüringen.

von links nach rechts:
Arne Willenberg Vorsitzender,
Thomas Keppler Schriftführer,
Grit Bierwisch stellv. Vorsitzende,
Andreas Steinert Schatzmeister,
Lothar Wandt stellv. Vorsitzender